Augenscheinlich hat sich der Herrgott bei den Ammergauer Alpen besonders viel Mühe gegeben. Die Ammergauer danken ihm das auf ihre Weise.
Im 1200 Seelendorf Unterammergau zählt nach wie vor eher das Leise und Beschauliche. Noch sind hier Feste, wie "Kirchta" oder "Leonhardi", keine folkloristische Show. Die Menschen haben einen Bezug zu dem, was sie tun, sei es beim Holz ziehen, beim Schnitzen, im Stall oder auf der Jagd. Die Einheimischen schätzen satte Wiesen, sonnige Hänge, verträumte Bäche und die unterschiedlichsten Gesteinsformationen in den Bergen.
"Wir können von dieser Erde nur ein kleines Stück mit Herz und Sinnen besitzen und nur von da aus in die Ferne schauen." Ludwig Thoma