Neue Büsten für die Ruhmeshalle

Im Atelier des Malers und Bildhauers Matthias Gangkofner entstehen zwei neue Büsten für die Ruhmeshalle an der Theresienwiese: Der Münchner Malerfürst Franz von Lenbach und die jüdische Mathematikerin Emmy Noether.

Der Films dokumentiert die künstlerische Schöpfung der Büsten. Matthias Gangkofner modelliert die Büsten in Ton und gießt sie anschließend in Gips. Die fertig geschliffenen Gipsbüsten werden mit Hilfe eines aufwändigen Punktierverfahrens in Marmor kopiert.

Emmy Noether, die neben Lena Christ und Clara Ziegler erst die dritte Frau ist, die in die Ruhmeshalle einzieht, wird in der Bildhauerakademie in Laas, Südtirol, kopiert.

Den Ton, aus dem die Köpfe geformt werden, holt Matthias selbst aus einer Lehmgruppe, die sich in der Nähe seines Ateliers befindet und aus der schon Generationen von Akademiestudenten ihren Ton gestochen haben. Der Laaser Marmor gehört zu den weißesten der Welt und übertrifft mit seiner Strahlkraft sogar den berühmten Marmor aus Carrara. Die wertvollen Marmorblöcke werden hoch oben in den Bergen von Laas geborgen. Die Transportvorrichtungen, mit der die Blöcke ins Marmorwerk gebracht werden, sind originalgetreu aus den 30er Jahren erhalten und die Schrägbahn ist weltweit einzigartig.

Länge:

9 Min.
Kamera:
Peter Stückl
Autorin:
Jana Heisig
Redaktion:
Ronald Köhler,
Michael Schramm
Schnitt: Martina Beck, Michelle Molinari
Musik: Daniela Elger, Thomas Bartschmid

© 2008 PSF Film + Video GmbH

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