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Das Naabtal Aus der Sendereihe "Bilder einer Landschaft" Mäandernd bahnt sich die Waldnaab ihren Weg durch eine weitgehend unberührte Landschaft und umfließt wasserverschliffene Granitfelsen. Deren Namen - "des Teufels Butterfass", "Nymphenfelsen" oder "Kammerwagen" - bergen Sagen und Mythen einer vergangenen Welt. Noch heute zeigt die Waldnaab - über weite Strecken - ihr urtümliches Gesicht. Inmitten riesiger Farne, gefallener Baumriesen, feuchtem Moos und Bruchholz, entspringt auf dem 900 Meter hohen Entenbühl der Fluss, nahe der bayerisch-tschechischen Grenze. Ruhig läuft der Quellbach im Wechsel zwischen engen Talauen und harten Granitschichten, vorbei an Bärnau und dem Liebenstein-Speichersee, in großen Schleifen, Richtung Tirschenreuth und Falkenberg. Steil thront dort Burg Falkenberg auf den übereinander getürmten Felsformationen des Waldnaabtals. Während des 30-jährigen Krieges, von schwedischen Truppen belagert, später dem Verfall preisgegeben, wurde sie von Friedrich Werner Graf von der Schulenburg - langjähriger Botschafter in Moskau und Widerstandskämpfer des 20. Juli - vollständig restauriert. Von Falkenberg drängt sich der Fluss, in einem bis zu 50 Meter tiefen Engtal, durch den Granit bis Windisch-Eschenbach. Ab Altenstadt erreicht die Waldnaab die Weidener Bucht, mit ihrem reichen Baumbestand und ihren Mooskanälen, überragt vom Parkstein - dem nach Alexander von Humboldt "schönsten Basaltkegel der Erde". |
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